Sieben Tage auf teilweise anspruchsvollen Höhenwegen

Auf der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol liegt das Verwall; eingebettet zwischen Klostertal und Stanzertal im Norden, Paznaun im Südosten und Montafon im Südwesten. Das Verwall ist ein schroffes Gebirge mit mehreren markanten Gipfeln. Während diese 7-tägige Hüttentour durchqueren wir diese einsame und schorffe Gebirgsgruppe in den zentralen Ostalpen. Auf teilweise anspruchsvollen Höhenwegen, die zu den schönsten in den ganzen Alpen zählen, wandern wir von Hütte zur Hütte. Fast jeden Tag können wir einen der imposanten Gipfeln besteigen. Mit dabei ist natürlich der höchste Berg des Verwalls, der Hoher Riffler (3.168 m).

 

Anforderungen

Kondition:
* Steigungen bergauf und bergab bis 1.300 Höhemeter (am letzten Tag 2.000 Höhemeter bergab)
* Gehzeiten bis 8 Std. (ohne Pause)
* natürlich werden wir regelmäßig Pause machen zum Essen, Trinken, Fotos zu machen und die Natur zu genießen

Technik:
* Trittsicherheit (= sicheres Gehen auf ungleiche, steinige Pfaden, Blockgelände und Geröll)
* Schwindelfreiheit
* Hüttentourenerfahrung

Pfaden:
* meist mittelschwere (ab und zu schwere) Bergpfade; diese sind fast immer smal, steinig, regelmäßig steil und mit Geröll
* öfter gibt es exponierten und seilversicherten Stellen

 

Die einzelnen Tagesetappen

Tag 1: Ischgl Wildpark Silvretta (Bushaltestelle) – Friedrichshafener Hütte
Wir starten diese Tour mit einem Busfahrt vom Landeck nach Mathon im Paznauntal, südlich des Verwalls. Von der Bushaltestelle wandern wir an einem kleinen Bach entlang über eine Wiese leicht bergauf. Nach kurzer Zeit biegt der Weg ab ins Wald und führt uns über viele Wurzeln und Steine immer steiler in die Höhe. Zum Schluss geht’s über eine große Almfläche, wo wir die erste traumhafte Ausblicke ins Verwall genießen können, zur Hütte. Ab der Hütte gibt’s verschiedene Möglichkeiten noch einen Ausflug zu machen. Welche wir wählen, entscheiden wir vor Ort.
Höhenunterschiede: 700 Hm Aufstieg
Gehzeit: 2 Std., ohne Pause

Tag 2: Friedrichshafener Hütte – Muttenjoch – Rosannabach – Neue Heilbronner Hütte
Heute wandern wir auf den Friedrichshafener Weg, ein bequemer Höhenweg. Mit dem kegelförmigen Gaisspitz vor Augen geht’s anfangs leicht, später steiler bergauf zum Muttenjoch. Da öffnet sich eine herrliche Aussicht und folgt den kurzen Abstieg zur Rosanna. Nach der Überquerung dieses wilden Flusses wandern wir ohne große nennenswerte Höhenunterschiede durch einsamen Gelände zur Neue Heilbronner Hütte.
Wenn das Wetter passt und wir Lust haben, besteigen wir nachmittags den Valschavielkopf (2.696 m), ein hervorragender Aussichtsberg. Oder wir wandern zum schön gelegenen Valschavielsee.
Höhenunterschiede: 650 Hm Aufstieg und 450 Hm Abstieg (zusätzlich 450 Hm)
Gehzeit: 3,5 Std., ohne Pause (zusätzlich 2,5 Std.)

Tag 3: Neue Heilbronner Hütte – Wannenjöchli – Fasultal – Konstanzer Hütte
An diesem Tag durchqueren wir das Verwall vom Süden nach dem Norden. Nach einem leichten Abstieg ins malerische Schönverwalltal betreten wir den imposanten Fasulkamm. Auf dem felsigen Wannenjöchli (2.633 m) sind wir auf unserem höchsten Punkt für den heutigen Tag und am “Fuße“ des mächtigen Patteriols, auch das “Matterhorn des Verwalls“ genannt. Beim knackigen Abstieg ins Fasultal haben wir ein herrliche Ausblick auf die Kuchen- und Küchlspitze, die zweit- und dritthöchsten Gipfeln des Verwalls. Zum Schluß dieser aufregenden Etappe wandern wir gemütlich am Fasulbach entlang zur Konstanzer Hütte.
Höhenunterschiede: 500 Hm Aufstieg und 1.200 Hm Abstieg
Gehzeit: 6 Std., ohne Pause

Tag 4: Konstanzer Hütte – Kuchenjöchli – Darmstädter Hütte
Wir starten den Tag mit einem langen, aber wunderschönen Aufstieg zum Kuchenjöchli (2.730 m). Das Gelände ändert sich bei jedem Schritt, von sanften Wiesen und Latschenhänge bis zum sehr schroffes Gelände am Joch. Beim schönen Wetter können wir den Scheibler (2.978 m) besteigen und das traumhaften 360 Grad Panorama auf uns wirken lassen. Vom Joch steigen wir im felsigen Gelände über den einsamen Apothekerweg ab zur Darmstädter Hütte. Wenn wir Glück haben, sehen wir hier Steinböcke.
Höhenunterschiede: 1.050 Hm Aufstieg und 350 Hm Abstieg (zusätzlich 250 Hm)
Gehzeit: 4,5 Std., ohne Pause (zusätzlich 1,5 Std.)

Tag 5: Darmstädter Hütte – Speichersee Kartell – Seßladjoch – Niederelbehütte
Von der Hütte geht’s runter zum Speichersee Kartell, wunderschön gelegen und sehr wichtig für die Stromversorgung für Sankt Anton am Arlberg. Ab dem See wandern wir bergauf zum felsigen Seßladjoch (2.750 m), wo wir grandiose Weitblicken haben auf die umliegende Bergwelt. Vom Joch steigen wir runter zu der schon sichtbaren Niederelbehütte. Wenn das Wetter passt und wir Lust haben, besteigen wir nachmittags die aussichtsreiche Kreuzjochspitze (2.919 m) oder wandern wir zum malerischen Schwarzsee (2.560 m).
Höhenunterschiede: 700 Hm Aufstieg und 800 Hm Abstieg (zusätzlich 600 Hm)
Gehzeit: 4 Std., ohne Pause zusätzlich 3,5 Std.)

Tag 6: Niederelbehütte – Schmalzgrubenscharte – Edmund-Graf-Hütte
Heute wandern wir auf den Kieler Weg, der sich wunderbar laufen lässt, entlang des Skigebietes Kappl. Zuerst geht’s auf und ab, später steiler bergauf zum Schmalzgrubenscharte (2.697 m). Hier haben wir Richtung Süden ein wunderschöner Blick auf die Samnaungruppe. Anschließend geht’s auf den Rifflerweg mit traumhaften Ausblicke bergab zur Edmund-Graf-Hütte. Ab der Hütte haben wir die Möglichkeit die idyllischen Blankaseen, gelegen am Fusse des Hohen Rifflers und des namensgebenden Blankahorns, zu besuchen.
Höhenunterschiede: 550 Hm Aufstieg und 500 Hm Abstieg (zusätzlich 550 Hm)
Gehzeit: 4,5 Std., ohne Pause (zusätzlich 3 Std.)

Tag 7: Edmund-Graf-Hütte – Hoher Riffler – Edmund-Graf-Hütte – Malfontal – Pettneu am Arlberg (Bushaltestelle)
Am letzten Tag besteigen wir vormittags den Hoher Riffler (3.168 m), den höchsten Gipfel des Verwalls, und genießen oben das großartiges 360 Grad Panorama; circa 800 Höhenmeter rauf und runter mit einer gesamt Gehzeit von 4 Stunden. Unsere schwere Rucksäcke können wir auf der Hütte zurücklassen. Nachmittags folgt dann den steilen Abstieg ins Malfontal. Am schönen Malfonbach entlang wandern zur Pettneu am Arlberg. Da endet unsere Tour und steigen wir in den Bus nach Landeck.
Höhenunterschiede: 1.225 Hm Abstieg (Exklusiv Hoher Riffler)
Gehzeit: 3,5 Std. (ohne Pause und exklusiv Hoher Riffler)

 

Praktische Informationen

PREIS:
€ 935  pro Person

Im Reisepreis enthalten:

* 6 Übernachtungen  im Mehrbettzimmer oder Lager mit Halbpension
* 7 Tage Führung durch einen diplomierten und erfahrenen Bergwanderführer
* Busfahrten am ersten und letzten Tag

Zusatzkosten:

* An- und Abreise
* persönliche Ausgaben, wie zum Beispiel das Essen außerhalb der Halbpension und Getränke
* Versicherungen (achte bitte darauf, dass deine Versicherung für Bergsport geeignet ist)

DATUM:
16. – 22. August (geführt von Arnold Jansen); internationale Gruppe

TEILNEHMERANZAHL:
Mindestens 5 und maximal 9 Personen

AUSRÜSTUNG:
Allen Teilnehmern wird rechtzeitig eine Packliste zugeschickt.

ANMELDUNG:
Die maximale Teilnehmeranzahl ist beschränkt, melden Sie sich darum rechtzeitig an unter: info@mountarnold.com. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen, Adressen und die Geburtsdaten aller Teilnehmer an. Sie bekommen anschließend eine Bestätigung Ihrer Anmeldung.
Weil diese Tour nur ab einer Anzahl von mindestens 5 Teilnehmer stattfinden kann, gibt’s eine Anmeldefrist bis zu 2 Monate vor Begin der Tour. Sollte bis zu diesem Tag die Mindestanzahl an Teilnehmern nicht erreicht sein, findet die Tour nicht  statt. Natürlich gehen wir aber davon aus, dass die Touren stattfinden! In diesem Fall bekommen die Teilnehmer so schnell wie möglich eine Buchungsbestätigung und weitere Tourinformationen.

FRAGEN:
Haben Sie Fragen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf unter (info@mountarnold.com) und/oder Tel. +31 6 36526482.